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Berlin - Kasan: „Rasnoobrasie - oder vom Umgang mit der Vielfalt“

Berlin und die rusische Wolga-Stadt Kasan sind keine Gegensätze. Auch wenn ein Einkaufsbummel durch beide Stadtzentren einem das Gegenteil glauben machen will: Während der tatarische Händler auf dem Kasaner Markt geduldig seine Trockenfrüchte anbietet, drängen sich die Kunden in einem Charlottenburger Supermarkt an der Kasse. Doch der Schein trügt. Beide Städte fußen auf den gleichen Fundamenten. Multikulturalität und Vielfalt geben den Takt an.

Mit dieser Vielfalt setzten sich im Oktober und November 2006 20 Studenten und Doktoranden aus Russland und Deutschland auseinander. In jeweils acht Seminartagen beschäftigten wir uns mit dem Zusammenleben der Kulturen und dem Föderalismus in Deutschland und Russland. Warum hat sich gerade in Kasan eine liberale Strömung des Islams durchgesetzt? In welche Richtung entwickelt sich der russische und deutsche Föderalismus? Und wie können Ausländer in die jeweiligen Gesellschaften integriert werden? Die Seminarergebnisse hielten wir in einer 20-seitigen Dokumentation fest, in der wir neben Essays auch unsere ganz persönlichen Eindrücke von der jeweils anderen Stadt niedergeschrieben haben.

Im Jahr 2007 soll das Projekt weitergeführt werden. Derzeit formieren sich in Berlin und Kasan die Projektgruppen. Seit März erarbeiten wir ein gemeinsames Konzept und organisieren die Seminare. Dabei soll auf interaktive Methoden gesetzt werden, die von Referaten über Diskussionen und Gruppenarbeiten bis zu Planspielen reichen.

Mehr zum Projekt erfahrt ihr in unserem Blog.

Die Projektdokumentation 2006 könnt ihr euch hier herunterladen.

Projektinfos

Wo: Berlin und Kasan +++ Wann: 2006 und 2008 +++ Wer: Studenten aus Deutschland und Tatarstan +++ Sprachen: Deutsch und Russisch

Förderer

Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch
Eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Robert Bosch Stiftung und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft
Geschichtswerkstatt Europa
Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Robert Bosch Stiftung