Trialog e.V.

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Reportagen ohne Grenzen

Polnische Reportagenschreiber im buch|bund

Die polnische Schule der Reportage ist ein in Deutschland immer noch weitgehend unbekannter Begriff. Bekannt sind die Namen Ryszard Kapuścińskis – eines der meistübersetzten polnischen Autoren – und Hanna Kralls, die jedoch in Polen selbst schon zu den Klassikern dieser literarischen Gattung zählen.

Die heutigen Vertreter der polnischen Reportageschule gehören somit schon zur zweiten Generation. Sie wandeln zwar auf Kralls und Kapuścińskis Spuren, dennoch sind die von ihnen vorgestellten Themen und die literarischen Formen, derer sie sich bedienen, einzigartig und modern. Sie beschäftigen sich mit den aktuellen gesellschaftlich-politischen Geschehnissen sowohl im eigenen Land als auch auf der ganzen Welt – sie schreiben Reportagen ohne Grenzen.

Wir möchten der deutschen Leserschaft eine Auswahl bekannter polnischer Reportagenschreiber vorstellen. Im Laufe des Jahres
2013 werden wir in insgesamt zehn ausführlichen Gesprächen einen Autor und dessen neuestes Buch präsentieren. Zusätzlich zum Autorengespräch werden dabei ausgewählte Textstellen aus dem Buch in deutscher Übersetzung vorgetragen.

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von Trialog - Netzwerk junger Ideen e.V., der deutsch-polnischen Buchhandlung Buchbund, Lisa Palmes – Polonistin und Übersetzerin für Polnisch, dem Buchinstitut Kraków und dem Polnischen Institut Berlin.

Kommende Lesungen

Paweł Smoleński: Der Araber schießt, den Juden freut’s...

Bisherige Lesungen

Filip Springer: Schlecht geboren. Reportagen über die Architektur in der VR Polen
Wojciech Jagielski
: Brennendes Gras
Lidia Ostałowska
: Wasserfarben
Witold Szabłowski
: Der Attentäter aus der Aprikosenstadt
Wojciech Górecki: Abchasien

Projektinfos

Wann: 10 Veranstaltungen 2013 +++ Wo: buch|bund, Sanderstr. 8, 12047 Berlin-Neukölln +++ Wer: Interessierte an polnischer Literatur +++ Sprachen: Deutsch und Polnisch