Trialog e.V.

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Petersburger Dialog

Der Petersburger Dialog wurde 2001 als Institution der deutsch-russischen Beziehungen auf höchster Regierungsebene ins Leben gerufen. Die Gründung des Trialog e.V. ist eng mit dem Petersburger Dialog verknüpft, da der Studentenaustausch mit Moskau und St. Petersburg, aus dem unser Verein hervorgegangen ist, auf dessen Initiative stattfand.

Seitdem haben wir immer wieder die Gelegenheit gehabt, mit der Institution in Kontakt zu bleiben und ihre Arbeit mitzugestalten. Im September 2004 nahmen Trialog-Mitglieder und Vertreter unserer russischen Projektpartner an der neu eingerichteten Arbeitsgruppe Zukunftswerkstatt des Petersburger Dialogs teil. Im Oktober 2006 konnten Trialogisten erneut mit Vertretern aus Politik, Medien, Wissenschaft und Wirtschaft am Petersburger Dialog teilnehmen.

Im Rahmen der Zukunftswerkstatt unter der Leitung von Alexander Rahr (DGAP) und Natalja Tscherkessowa (Presseagentur Rosbalt) wurden aktuelle Themen diskutiert, die Deutschland und Russland betreffen. Dies waren vor allem die demographische Entwicklung, Migration und Integration und energiepolitische Fragen.

Leider wurde der Petersburger Dialog bereits zweimal von schmerzlichen Ereignissen überschattet. 2004 waren es das Attentat auf eine Schule in Beslan und im Jahr 2006 beeinflusste der Mord an der russischen Journalistin und Menschenrechtlerin Anna Politkowskaja die Gespräche. Da bei jedem Dialog die Staats- und Regierungschefs Deutschlands und Russlands vertreten sind, bietet das Forum eine gute Möglichkeit, Probleme und Perspektiven der Zusammenarbeit zu besprechen, deutsch-russische Kooperationsprojekte vorzustellen und zu planen.

Eines dieser vom Petersburger Dialog geförderten Kooperationsprojekte ist das deutsch-russisch-polnische Jugendforum unter Schirmherrschaft von MdB Hertha Däubler-Gmelin und dem russischen Duma-Abgeordneten Wladimir Ryshkow. Der Trialog organisiert das Jugendforum seit dem Jahr 2006 in enger Zusammenarbeit mit mehreren russischen und deutschen Organisationen und Stiftungen.

Für unsere Vereinsmitglieder ist die Teilnahme am Petersburger Dialog eine besondere Gelegenheit, um direkt mitzuverfolgen, welche Themen in den verschiedenen Bereichen die gesellschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland bestimmen, Kontakte zu knüpfen und unsere Ideen einzubringen.